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Petrothermale Geothermie - die ideale Energiequelle Die großen Vorteile der Geothermie liegen im Bereich Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit. Die Energiegewinnung ist CO2-neutral. Sie ist grundlastfähig, das heißt, die energie steht ganzjährig zur Verfügung. Sie ist unabhängig, das heißt, "Energie unter unseren Füßen". Die Vorräte sind für den Bedarf der Energiewirtschaft unbegrenzt. ENRO Energie SE, eine börsengehandelte Gesellschaft, ist intensiv auf diesem Gebiet tätig. Sie hat ein Einheitskraftwerk "GK 12" entwickelt für den Einsatz bei der Tiefengeothermie. Dabei wird Erdwärme aus 4.000 – 5.000 Metern Tiefe Energie zur Strom- und Wärmeerzeugung gewonnen. Die Leistung des Einheitskraftwerks beträgt 12 MWel, daneben liefert es umfangreiche Wärmemengen. Das Kraftwerk hat vier Tiefbohrungen und zeichnet sich durch geringen Platzbedarf aus. Es ist in der Regel innerhalb von 2 Jahren zu errichten. Mehrere dieser Kleinkraftwerke können zusammengefasst werden zu einem "Konvoi" mit einer Gesamtleistung von bis zu 100 MWel. Die Entwicklung ist zwischenzeitlich abgeschlossen. Die ENRO Energie SE will den kraftwerkstyp zunächst in den drei Bundesländern Saarland, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg einsetzen. Diese Gebiete sind erdbebenfrei. Die Bundesregierung fördert die Entwicklung der Tiefengeothermie durch attraktive Preisgestaltungen für den Strom, aber auch für die Wärme, und fördert durch zusätzliche Zahlungen die frühere Inbetriebnahme der Projekte. Das Ganze geschieht über die Regelung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das für 20 Jahre einen gesicherten Absatz zu festen Preisen garantiert. Der Start der Aktivitäten im Saarland ist vorgesehen unter dem Namen "Geothermie Saarland GmbH" An mehreren ausgewählten Standorten sollen Geothermiekraftwerke entstehen mit einer Gesamtleistung von rund 100 MWel. Am ersten Standort hat die ENRO Energie SE mit der Projektentwicklung, das heißt mit allen Vorbereitungen bis zum Baubeginn, begonnen. Als Partner der ENRO Energie SE bei dem ersten Projekt sind verschiedene Stadtwerke sowie Industrieunternehmen vorgesehen. Auch die ENRO Energie SE wird sich an dem Projekt beteiligen. Die Projektentwicklungspartner werden die Kosten bis zum Abschluss der Projektentwicklung aufbringen. Die ENRO Energie SE wird bei der Landesregierung um entsprechende Förderungen vorstellig werden. Die Invesititionsmittel für das erste Kraftwerk (135 Mio Euro) werden, soweit es das Eigenkapital angeht, von den Partnern zur Verfügung gestellt. Das Fremdkapital soll aus den Förderprogrammen der KfW kommen. Parallel dazu hat sich die ENRO Energie SE einen Kooperationsvertrag den Zugang zu den internationalen Märkten London und New York geöffnet. Essen, 5. November 2009
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