Geothermie nutzt die in der Erdkruste gespeicherte Wärme (sog. Erdwärme) als Energiequelle. Erdwärme als Eigenwärme der Erde ist bereits ab einer geringen Tiefe von etwa 10 m  - 15 m spürbar, weil in dieser neutralen Zone ganzjährig konstante Temperaturen herrschen. Jeder von uns hat sie bereits gemerkt: tiefe Keller oder Stollen haben ganzjährig eine konstante Temperatur von 10° C.

Geothermische Energie speist sich aus der Wärme im Erdinneren und ist in menschlichen Zeiträumen denkend unerschöpflich. Allein die in den oberen 10 Kilometern der Erdkruste gespeicherte Energie beträgt 6 x 1026 Joule. Das entspricht dem 200.000-fachen des aktuellen weltweiten Verbrauchs an Primärenergie. Und das ohne CO2-Belastung! Täglich gibt die Erde das 2,5-fache des Energieverbrauchs der Menschen ungenutzt in den Weltraum ab.

Geothermie zeigt auf einzigartige Weise, dass die Erde selbst im Stande ist, uns mit ausreichend Energie zu versorgen, ohne dabei die Umwelt zu schädigen und wertvolle Ressourcen zu vernichten.

Allgemeine Informationen zur Geothermie liefert ein neuer Lehrfilm des SWR.